Dienstag, 31. Januar 2017

Work in progress

Work in progress, Heike Roesner/2017
Ein paar Plätze sind noch frei ...

Bilder von der Arbeit. Ich habe das Gefühl, dass mit dem irgendwo in der Ferne heran nahenden Frühling auch ganz langsam die Kreativität wieder erwacht. So richtig. Draußen ist es noch extrem ungemütlich. Aber hier drinnen - ganz wunderbar.

Grund genug um sich mit dem Bau neuer Roesner'schen Welten zu beschäftigen. Ich muss wirklich sagen, meine Arbeit ist das Schönste für mich. Den Tag darf ich damit verbringen das zu tun, was ich am liebsten tue. Es hat viele Jahrzehnte gedauert, bis ich an diesem Punkt angekommen bin. Und ich bin sehr dankbar.

Work in progress, Heike Roesner/2017
Zu sehen sind hier die ersten Einblicke in neue Tischgesellschaften. Davon wird es in diesem Jahr viele geben. Der Tafelaufsatz bzw. die Kunst für den Tisch hat mich schon immer fasziniert. Und nun entwickle ich diverse Szenerien - bald wird mehr zu sehen sein.

Einen schönen Tag allerseits!

Freitag, 20. Januar 2017

Büsten aus der ROESNEREI

Büste "Heda von Unverzicht", Papiermaché, 13,5 cm hoch (Heike Roesner/2017)
Schon immer faszinierend für mich: Die Büste. Eine sehr spezielle Art des Abbildes einer wichtigen Persönlichkeit.

Büste "Gloribert von Verfassungslos", Papiermaché, 15 cm hoch (Heike Roesner/2017)
Da schien es dann eigentlich fast schon eine Selbstverständlichkeit zu sein, dass hier gewisse Wesen mal "büstieren" - sozusagen.

Büstenpaar, Papiermaché (Heike Roesner/2017)
Es wundert nicht, dass es sich um adelige Wesen handelt. Irgendwie müssen doch die Roesner'schen Beteiligten auch mal geehrt werden .... Und da ist noch lange nicht Schluss. Das kann ich jetzt schon mal sagen.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Von Hasen und Hirschen ...

"Wo ist Dein Geweih?", Papiermaché, 13 cm hoch, 23,5 cm lang, 10 cm tief (Heike Roesner/2016)
Ein neues Jahr ist da. Sehen wir mal, was wir damit tun werden. Einfacher werden diese Zeiten wohl nicht. Grund genug trotz allem den Humor nicht zu verlieren. Ich kann sowieso nicht anders.

Nun mache ich also weiterhin das, was mir in den Sinn kommt. Da ergeben sich dann eben diese Roesner'schen Geschichten. Wie zum Beispiel die von den beiden im geblümten Boot. Da sind sie beisammen. Es könnte eine schöne Bootsfahrt werden. Ein stattlicher Herr, eine schicke Dame - mit Reisetasche sogar. Es scheint also ein kleiner Ausflug geplant zu sein.

Offensichtlich stimmt aber etwas nicht, denn anscheinend hat der Herr die Dame anders in Erinnerung als hier auf diesem Boot. Oder hatte er vielleicht nicht genau genug hingeschaut, als er sie beim letzten Mal sah? Möglicherweise hat aber die Dame auch ihr Aussehen verändert. Und sieht nicht mehr so aus wie bei der letzten Begegnung dieser beiden Wesen.

Wir wissen es nicht. Wir wissen auch nicht, wo das Geweih der Dame geblieben ist. Oder ob es überhaupt jemals da war...

Hoffen wir, dass es trotzdem eine schöne Reise wird. Denn letzten Endes ist es doch egal, ob jemand ein Hase oder ein Hirsch ist - nicht wahr?!