Montag, 24. Januar 2011

Weitere Mitwisser

Mitwisser, Heike Roesner (2010)
Hier also weitere Mitwisser. "Herr Neujahr" ist auch dabei. Die anderen warten schon. Bald werden sich alle sammeln, um dann gemeinsam in die Öffentlichkeit zu gehen.

A propos Öffentlichkeit - ich stelle nun den nächste Künstler vor, der bei der Ausstellung "Heiter bis Hintergründig" in der Galerie Sophien Edition dabei sein wird (11.2.-26.3.2011): Christoph Löffler.
Ich finde, seine Portraits von Stofftieren sind große Klasse!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Auf leisen Sohlen...

"Auf leisen Sohlen", Heike Roesner (2011)
Wieder ein Neuzugang  im Atelier. "Auf leisen Sohlen" kam er reingeschlichen. Auf selbigen Sohlen naht nun auch die Ausstellung in der Galerie Sophien-Edition. Eröffnung ist ja am 11.2. Und da wir fünf Künstler sind, die dort in der Ausstellung "Heiter bis Hintergründig" präsent sein werden, möchte ich jetzt mal damit anfangen, die anderen kurz vorzustellen.
Beginnen möchte ich mit Lucas Oertel - ein Maler aus Dresden hier ein Blick auf seine Website.
Die anderen folgen dann peu à peu - wie man so schön sagt.

Dienstag, 18. Januar 2011

NEU: Collage der Woche

So. Nachdem ich mich nun wochenlang mit der Idee eines neuen Blogs herumgeschlagen habe - hier ist er:
Roesnerei - Collage der Woche.

Die Idee: Wöchentlich gibt es eine neue Collage, die vorgestellt wird und käuflich zu erwerben ist.
Viel Spaß!

Ziemlich Ziegisch


"Bunte Ziege", Heike Roesner (2011)
 "Am zehnten Zehnten zehn Uhr zehn zogen zehn zahme Ziegen zehn Zentner Zucker zum Züricher Zoo."
Das habe ich in Wikiquote zum Thema Ziege gefunden.
Mal abgesehen davon finde ich Ziegen zwar nicht so toll wie Hirsche, aber auch ganz schön toll. Vor allem ihre Schädel. Und vor allem Ziegenkäse.

Montag, 17. Januar 2011

Hänsel und Gretel

"Hänsel und Gretel", Heike Roesner (2010)
Ich war seit Kindheitstagen nícht mehr in der Oper. Und wollte mal wieder reinschauen. Dachte mir, da suche ich mir erstmal was Leichtes aus. Und so sah ich in der Vorweihnachtszeit "Hänsel und Gretel". Das Bühnenbild hat mich total begeistert. Ganz klare Farben, der Wald war beeindruckend räumlich - und dabei einfach, klar und echt. Die Oper selbst habe ich zwar auch gehört, aber in erster Linie war ich eben fasziniert von der Optik - inklusive der "Gestaltung" der beiden Hauptpersonen.
Und vor allem haben mich die kleinen Zuschauern in ihren Bann gezogen. Die waren vollkommen ergriffen und sehr aufgeregt. Sie haben ununterbrochen Fragen gestellt, gerufen, sich erschrocken, erzählt - es war hinreissend. Dazwischen saßen leider auch ein paar von den üblichen Erwachsenen, die vergessen haben, dass sie selbst auch einmal Kinder waren. Mit verbissenem Gesicht wies die Dame hinter mir darauf hin, dass diese Kinder überhaupt nicht erzogen seien und wohl noch nicht gelernt hätten, dass man auch einfach mal zuhören können muss.
Na ja. Was soll ich sagen? Ein nachhaltiger Abend - Hänsel und Gretel waren in meinem Kopf und sind dann wie oben ersichtlich dort wieder herausgekommen.

Samstag, 15. Januar 2011

Aurora


"Aurora", Heike Roesner (2011)
"Morgenstund hat Gold im Mund " - so sagt man doch. Im Rheinland gibt es immer noch große Schafherden, die durch die Rheinwiesen wandern. Und es gibt immer noch die Schäfer - auch Schäferinnen übrigens - die bei der Herde stehen. Stunde um Stunde. Und auch in der Morgenstunde.
Ich finde Morgenstunden sehr schön. Wenn alles noch schläft - und man durch die Straßen läuft. Möglicherweise dabei noch die Sonne aufgeht. Idealerweise Frühling ist. Hach ja. Morgenstund - hat dann wirklich Gold im Mund. "Aurora" ist die Morgenröte - und die hat Gold in Mund und Haar.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Die Grünen

Damit das Ganze jetzt was mit Kunst und so zu tun hat, nehme ich mal die Farbe "Grün" als Aufhänger um diesen total bescheuerten Spot zu zeigen:

http://www.youtube.com/watch?v=ouhTUMENEiE&feature=player_embedded

Ist doch Wahnsinn.....

Röhrender Hirsch

"Röhrender Hirsch", 34 cm hoch, 39 cm lang, Heike Roesner (2011)
Irgendwie hat mich das Symbol der guten alten deutschen Wohnzimmer schon immer fasziniert. Als Kind habe ich mich, wenn wir zu Besuch bei meiner Tante waren, immer gefragt, wieso über dem Sofa ein so bedrohliches und finsteres Bild von diesem Tier hing. Es hatte irgendetwas Mächtiges und Dunkles - und ich habe mich auch immer gefragt, wieso der Hirsch so einsam da steht und brüllt. Mittlerweile finde ich diese Bilder eher faszinierend. Was für eine komische Idee, sich so einen röhrenden Hirsch über das Wohnzimmersofa zu hängen.... Jedenfalls wollte ich dann auch einmal eine eigene Version dieses Symbols kreieren - weniger bedrohlich, weniger finster und vor allem - wesentlich farbenfroher!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Märchenkönigin

"Entflohene Märchenkönigin", Heike Roesner (2010)
Heute geht es mal um Märchen. Bzw. um Märchenköniginnen. Hier oben ist eine, die aus ihrem Märchen entflohen ist. Nun sind ja in den Märchen die Königinnen eher immer böse. Z. B. die Schneekönigin, oder die Königin in Schneewittchen - die Könige dagegen erscheinen häufig eher ein wenig dämlich. Ich möchte hier König Drosselbart erwähnen, oder andere Könige, die ihre Prinzessinnen vermählen wollen und dabei aussergewöhnlich seltsame Verfahren verkünden, wie der Prinz, der sie haben will, zu verfahren hat.
Diese Märchenkönigin sieht eigentlich nicht besonders böse aus. Aber sie weiss nicht mehr, aus welchem Märchen sie kommt. Partielle Amnesie. Solange bis es ihr wieder einfällt, kann sie erstmal hier bleiben.

Montag, 10. Januar 2011

Werkstoff Papier - Schloss Ludwigslust

Rotes Tier, Heike Roesner (2010)
Papier als Werkstoff für Skulpturen weckt immer wieder Skepsis. Häufiger höre ich das von Galerien oder auch von Kunden - und wenn sie dann meine Sachen sehen bzw. anfassen, sind sie überrascht, wie robust und stabil die Objekte sind. Papier ist ja nicht einfach nur ein leichtes flatterndes Medium. In Verbindung z. B. mit Kleister stabilisiert sich Papier derart, dass es in früheren Zeiten durchaus als Ersatz für Mauerwerk oder ähnliches verwendet wurde. Ein großartiges Beispiel dafür ist das Schloss Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern. Mal abgesehen davon, dass das Schloss und der Park einfach hinreissend sind, ist tatsächlich im Schloss vieles aus Pappmachè: Kerzenleuchter, Balkone, Ballustraden, Säulen - alles am liebsten vergoldet, aber darunter einfach nur Papier! Eine Skulptur der "Venus" ist ebenfalls komplett aus Papier.

Und wenn man nun bedenkt, dass dieses Schloss 1754 gebaut wurde. Und dass die gesamte Pappmaché-Geschichte von damals noch völlig intakt ist - dann weiss ich gar nicht welch besseren Beweis es eigentlich für die Haltbarkeit von Papierkunst geben soll. Darum also ruhig Mut zum Papier. Die Zeit dieses Werkstoffes hat gerade erst richtig begonnen.Und man wird in Zukunft sicherlich noch viel davon hören. In der Zwischenzeit kann man sich ja schonmal schön meinen Skulpturen widmen und sich freuen. Das Thema Freude hatten wir ja schon. Und ich kann auch heute nur wieder sagen: Ich freu mich!

(Übrigens: Meine Arbeiten sind keine Pappmaché-Arbeiten. Ich arbeite in der Kaschiertechnik. Der Unterschied besteht darin, dass bei Pappmaché Papierschnipsel zu einer Art Brei verarbeitet werden, mit dem dann die Form hergestellt wird. In der Kaschiertechnik werden dünne Papierstreifen kreuz und quer übereinander auf einen Träger geklebt, der dann hinterher entweder entfernt wird, so dass eine dünne Papierhülle bleibt. Oder aber - wie in meinem Fall - werden die Papierstreifen Schicht für Schicht auf ein Drahtgerüst "aufkaschiert".)

Freitag, 7. Januar 2011

Einsichten


Collage "Waldsicht", 10 x 10 cm, Heike Roesner (2010)

Collage "Griechisches Meer", 10 x 10 cm, Heike Roesner (2010)

Collage "Frühstückspapagei", 10 x 10 cm, Heike Roesner (2010)
Hier mal wieder ein paar Einsichten in die Collagenwelt. Aufgezogen auf Modellpappe, die 2 cm dick ist. Ein prima Material. Es entsteht langsam die "Collagenwand". Das wird eine Wand mit vielen Eindrücken aus kleinen Welten. Auch vom Format her sind die einzelnen Collagen ziemlich klein, nämlich 10 x 10 cm. Und irgendwann gibts dann eine Ausstellung mit der Wand - und ich freu mich schon. Stelle fest, dass ich häufig am Ende der Posts schreibe, dass ich mich freue. Ist das nicht schön? Ich freu mich!

Dienstag, 4. Januar 2011

Vital - Recycling


Hatte ich denn eigentlich schon mal den Artikel über meine Arbeit in der Zeitschrift Vital hier vorgestellt? Es scheint nicht so zu sein - darum also jetzt. Einfach oben auf den Link klicken.

Showdown


Louise und Albert, Heike Roesner (2010)
Die beiden da oben hatte ich ja schonmal vorgestellt. Zur Zeit nehmen sie am Showdown bei Saatchi Online teil. Wer nun gern bis zum 6.1. noch für die beiden abstimmen möchte, der darf gern hier klicken und den beiden seine Stimme geben!

Draussen und drinnen


Um einmal zu veranschaulichen, wie die Tage dahingeflossen sind- oben der Blick nach draußen.

Und hier das "Drinnen". Der Arbeitsplatz, an dem ich (fast) ununterbrochen anwesend war. Auf dem Tisch die ständig wachsende Gruppe der "Mitwisser". Was hab ich für ein Glück! Ich darf Künstlerin sein.

Dann noch die Ehre seit gestern Teilnehmer des "Malkreis Mitte" zu sein. Gegründet 1964 im Haus des Lehrers durch den Künstler Werner Schulz. Manche Mitglieder von damals sind immer noch dabei. Eine illustre und wunderbare Runde. Nun also immer montags Akt- und Porträtzeichnen im Malkreis Mitte. Ich freue mich!

Montag, 3. Januar 2011

Award

Mima hat mir einen Award verliehen! Ich bedanke mich sehr herzlich dafür. Und nehme ihn selbstverständlich gern an.
Und ich möchte diesen Award gern weiterreichen an folgende Blogs:

Mauerblumen
Der gute Ton
Papierwelt
Barbara Wrede - olompia

Und so funktioniert der "Liebster Blog"-Award:

Du bist getaggt worden und möchtest teilnehmen? Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen. Danach überlegst du dir 3 bis 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentarfunktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.


Liebe Bloggerinen: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an's Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger und Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.


So. Und nun widme ich mich wieder dem Tagwerk. Es gibt viel zu tun. Bald mehr.
Gute erste Schritte ins gute neue Jahr wünscht die Roesnerin.